oft gefragt

»Schlauen Sie sich auf«.

So sind Sie gut im Bilde

An dieser Stelle unterstütze ich Sie mit kostenlosen, nützlichen Informationen zum Thema Grafik Design, Druckvorstufe/Druck-Produktion und Vertragliches. Bleiben Sie informiert und gewinnen Sie mehr Zeit fürs Tagesgeschäft.


Schau’ rein – schlau raus.

Hier können Sie sich aufschlauen und nach Themen die Sie bezüglich Ihres Projekts interessieren, nachschlagen – auch hier gilt: kein Anspruch auf Vollständigkeit. Als geduldiger Gestalter beantworte ich bei laufenden Projekten auch zwischendurch gerne Fragen zu allen »Design-Unsicherheiten«, Druckanforderungen etc. 

Nach der ersten kostenlosen Beratung via Telefon oder Mail biete ich grundsätzlich keine weitere unbezahlte Vorleistung an. Es können bei größeren Projekten zunächst erste Ansätze erarbeitet werden, bevor der Zuschlag für das gesamte Projekt erteilt wird. In diesem Fall wird für die vorab erbrachte Gestaltungsleistung ein eigenes Angebot erstellt.

Bei Neukunden ist vor Auftragsbeginn eine Anzahlung von 25% oder 50% (abhängig vom Auftragsumfang) der Angebotssumme fällig. Bei Folgeprojekten bis zu einem gewissen Volumen verzichte ich dann auf eine Anzahlung, um den bürokratischen Aufwand auf beiden Seiten gering zu halten.

Da wir vorher gemeinsam im Gespräch ein konkretes Briefing erarbeiten, in dem alle Rahmendaten (Firma, Marktumfeld, Gestaltungsvorstellungen etc.) festgehalten werden, gestalte ich immer vor dem Hintergrund des gemeinsam definierten Konzepts. Über eine Anzahl an verschiedenen Entwürfen lote ich zudem verschiedene Ansätze aus. In den folgenden Korrekturrunden wird der favoriserte Entwurf Ihren Vorstellungen entsprechend angepasst.

Offene Layout- und Designdaten werden nicht bereitgestellt. Sollte das Ihr Wunsch sein, werde ich diesen Posten gerne mit in das Angebot aufnehmen.

Fachbegriffe Grafik Design / Medienwelt

Auflösung: Übergreifender Begriff für die Anzahl der Bildpunkte, die innerhalb einer bestimmten Fläche abgetastet oder wiedergegeben werden. Je höher die Auflösung eines Scanners oder einer Digitalkamera, desto genauer (und somit besser) kann eine Vorlage abgetastet bzw. wiedergegeben werden. Die Auflösung wird in dpi (dots per inch = Punkte pro Zoll) bemessen. Für einen professionellen Druck müssen Fotos in einer Auflösung von 300 DPI vorliegen.

Aufsichtsvorlagen: Alle Vorlagen, die nicht durchleuchtet werden können, wie z.B. Fotoabzüge, Illustrationen auf Papier, Grundrisspläne u.ä. Das Gegenstück hierzu sind Durchsichtsvorlagen wie z.B. Dias.

Ausgabeauflösung: Gibt die physikalische Auflösung eines Ausgabegerätes an. Moderne Tintenstrahldrucker arbeiten z.B. mit 1200 x 2400 dpi. Dies heißt, dass auf dem Druckkopf 1200 Farbdüsen auf einem Inch angebracht sind. Die meist höhere y-Auflösung (hier 2400 dpi) ergibt sich aus der Tatsache, dass das Papier mit geringem Vorschub an dem Druckkopf vorbeigeführt wird.

Aussparen: Verfahren, bei dem ein Teil des Vordergrundobjektes im Hintergrundobjekt zeichnungsfrei, also unbedruckt bleibt. So wird z.B. ein Farbfoto auf einer farbigen Fläche "ausgespart", da sonst die Farbinformationen des Fotos zusammen mit der Hintergrundfläche eine Farbverschiebung hervorrufen würden.

Autorenkorrektur: Korrektur durch den Autoren/Kunden, die vom ursprünglichen Manuskript abweicht und deren Ausführung deshalb gesondert in Rechnung gestellt wird.

Abfallend drucken: Um ein randloses Druckwerk zu erhalten, druckt man zuerst auf ein größeres Medium und beschneidet dieses dann auf das gewünschte Format. Der Begriff beschreibt, dass bei der Endfertigung ein Abfall entsteht. 

Anchor-Links: Damit wird das vertikale Navigieren innerhalb einer individuellen Webseite beschrieben. Sie führt den User an bestimmte Inhalte auf der selben Seite. 

Beschnittzugabe: Wenn Farbflächen oder Fotos bei Druckerzeugnissen bis an den Formatrand gedruckt werden sollen, so laufen diese in den sog. Anschnitt – sie
werden also bei der Verarbeitung (dem Schneiden) angeschnitten. Solche Flächen oder Fotos sollten daher unbedingt mit einer Beschnittzugabe versehen werden, um weiße Blitzer zu vermeiden. 

Bildmarke: Besteht ausschließlich aus grafischen Gestaltungselementen ohne Buchstaben und Ziffern (siehe auch Wortmarke, und Kriterien für ein gutes Logo).

Branding: Bezeichnet alle Maßnahmen für den Aufbau und die Entwicklung einer Marke und die Verbindung mit einem bestimmten Image. Ziel des Brandings ist es, den immateriellen Wert und die Wiedererkennung einer Marke zu steigern

Briefing (engl. brief = kurz, briefing = Einsatzbesprechung). Ist eine Einweisung in ein Projekt oder die Beschreibung der Aufgabenstellung. Es bildet die Basis für die Zusammenarbeit zwischen einem Auftraggeber und Auftragnehmer.

Call-to-action ist eine Anweisung an den Benutzer, die eine sofortige Reaktion hervorrufen soll. Zum Beispiel eine Aufforderung, ein Produkt zu kaufen oder Kontaktinformationen anzugeben. Häufig findet man Buttons wie „Jetzt anrufen“ oder „Mehr erfahren“.

Content beschreibt im Allgemeinen Informationsinhalte, unabhängig vom Medium – Print, Online, Video, …

CMYK: Cyan Magenta Yellow Key (Black)– Ist das Farbmodell, das die technische Grundlage für den Vierfarbdruck bildet. Es beschreibt die technischen Mischverhältnisse der vier Grundfarben. Der Werte für jede einzelne der vier Farben bewegt sich zwischen 0 % und 100 %. 0 % steht für unbedruckt und 100 % für eine voll bedruckte Fläche.

Corporate Design (CD) umfasst das gesamte visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens. Bestandteile davon sind das Logo, Typografie, Farben sowie spezifische Gestaltungsstile. Das Corporate Design wird auf sämtlichen Kommunikationsmitteln angewendet (z. B.: Geschäftspapiere, Websites, Printanzeigen, Verpackungen, Werbespots).

Corporate Identity (CI) beschreibt das strategische Konzept eines Unternehmens. Es beinhaltet sämtliche Identitätsfaktoren eines Unternehmens. Dazu gehören Philosophie, Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild. Die Kombination aller Elemente bildet das Image eines Unternehmens in der Öffentlichkeit und geht weiter, als die visuelle Wahrnehmung.

Design Manual (auch Styleguide) definiert sämtliche Regeln und Grundgestaltungselemente die nötig sind, um ein Corporate Design einer Marke, einer Firma konstant gleich und unverwechselbar zu halten. 

Digital Native bezeichnet man eine Person, die in der digitalen Welt aufgewachsen ist. Die Technik von Computer, Internet, Smartphones und Instant Messaging sind von Beginn an Bestandteile des Lebens. Allgemein zählt man Personen, die nach 1980 geboren wurden, als Digital Natives.

DTP: Desktop Publishing – Das Erstellen eines digitalen Layouts am Computer mittels entsprechender Software (z. B.: Adobe InDesign, QuarkXPress) und die Ausgabe einer digitalen Druckvorlage.

Geschäftsausstattung: Im grafischen Bereich beinhaltet die Geschäftsausstattung alle visuellen Kommunikationsmittel, die ein Unternehmen anwendet. Dazu gehören z. B.: Visitenkarten, Briefpapier, Stempel, Fahrzeugbeschriftung, Firmenschilder etc.

Giveaway: Ist ein Werbemedium, das an die Zielgruppe oder die Kunden eines Unternehmens als Present oder Aufmerksamkeit verteilt wird. 

Google Analytics ist ein Onlinetool von Google LLC, mit dem sich der Datenverkehr (sogenannter »Traffic«) von Webseiten analysieren lässt. Es untersucht bspw. woher die Besucher auf die Website gelangen und ihre Verweildauer auf einzelnen Seiten.

Grafik Design: Visualisiert Tätigkeiten, Gedanken und größere Zusammenhänge um sie vermittelbar zu machen. Farben, Typography und Bilder helfen u. a. dabei, Ideen zu gestalten und zielgerichtet sichtbar zu machen.

Rasterweite ist eine Maßangabe für die Feinheit von Druckrastern. Sie gibt an, wie viele Druckpunkte pro Längeneinheit vorkommen. Bei sehr naher Betrachtung von Großformatdrucken lässt sich der Druckraster mit freiem Auge erkennen.

Redesign/Refresh: Darunter versteht man die Neugestaltung oder die Überarbeitung des Corporate Designs eines Unternehmens bzw. von Teilen davon.

Reinzeichnung: Ist die Datenfinalisierung und Erstellung eines reproduktionsfähigen digitalen Dokumentes für Print oder Online. Dabei werden technische Vorgaben für die Vervielfältigung/Veröffentlichung eingehalten – Abkürzung: RZ.

Retusche: Aus dem Französischen für „Nachbesserung“. In der Fotografie ist es die nachträgliche Veränderung einer Aufnahme. 

RGB: (Rot, Grün, Blau) Der Farbraum aller Bildschirme.

Farbvorlage: Farbige Bildvorlagen, unterteilt nach Aufsichts- und Durchsichts-, Strich- und Halbtonvorlagen.

Feindaten: Bilddaten, die zur Ausgabe auf Belichtern und Druckern dienen. Für den professionellen Druck (Offset-, Tiefdruck u.ä.) müssen die Feindaten eine Bildauflösung von 300 DPI in Wiedergabegröße aufweisen.

Filter: Funktionen – mathematische Berechnungen – mit denen sich Daten (Bilder) modifizieren lassen.

Flattersatz: Linksbündig gesetzter Satz mit nach rechts unterschiedlich lang laufenden Zeilen.

Fließtext: Fortlaufender Text in einer Leseschriftgröße. Wird auch gern als Copy(text) bezeichnet. Ergänzend hierzu gibt es die Headlines (Überschriften), Subheads (Unter-Überschriften), Kopf- und Fußzeilen u.v.m.

Teaser: Einleitungstext, der einen Anreiz bieten sollte, den zugehörigen Artikel bis zum Ende zu lesen.

Typografie: Ist die ästhetische Gestaltung von Schriften, Buchstaben und Satzzeichen, sowie deren zielgerichteter Anwendung und Anordnung.

Textur: Oberflächenmusterung oder -struktur. Die Textur kann sich z.B. auf Bedruckstoffe beziehen (Leinentextur), kann aber auch bei 3D-Grafiken die Oberflächenbeschaffenheit von Objekten beschreiben (Chrom-Textur).

Thumbnail: Verkleinerte Ansicht (Miniatur) eines Bildes (auch Preview genannt) oder einer Dokument-Seite. Thumbnails (engl., Daumennagel) in Anwendungsprogrammen stellen z.B. den Seitenaufbau dar oder erleichtern die Suche nach bestimmten Bildmotiven.

Tiefen: Die dunkelsten Tonwerte im Bild.

Tiefenschärfe: Entsteht, wenn bei der Fotografie verschieden entfernte Gegenstände gleich scharf abgebildet werden.

TIFF-Datei: Tagged Image File Format – ein Standard Grafikdateiformat zur Darstellung von Graustufen- und Farbbildern. Erlaubt eine verlustfreie Komprimierung per LZW und enthält nur Rasterinformationen. Unterstützt Farbmodelle für Bitmaps, Graustufen, RGB, CMYK und indexierte Farben.